Terminmarkt: Kommt jetzt das große Gold-Comeback?

Die durch Großbanken geprägte Händlergruppe der „Swap Dealers“ wies vergangene Woche die niedrigste Netto-Verkaufsposition seit Februar 2016 auf. Damals kam es im Anschluss zu einem starken Kursanstieg.

 

Die aktuellen CoT-Zahlen vom amerikanischen Terminhandel zeigen per 9. Mai eine deutlichere Bereinigung der Gold-Futures-Positionen in den Büchern der größten Handelsgruppen.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ sank um 19,4 Prozent auf 164.422 Kontrakte. Vor allem die Untergruppe der „Swap Dealers“ (darunter die Großbanken) deckten Verkaufsverträge in erheblichem Umfang ein. Während deren Long-Positionen lediglich um 690 Kontrakte zunahmen, trennten sich diese Goldhändler von 23.564 Short-Kontrakten.

Das heißt, im Zuge des Goldpreis-Rückgangs sammelten die „Swap Dealers“ innerhalb einer Woche 73 Tonnen Gold ein, um Short-Positionen zu schließen. Deren Netto-Short-Position reduzierte sich um fast 48 Prozent auf nur noch 26.436 Kontrakte. Das ist geringste Netto-Short-Positionierung der „Swap Dealers“ seit dem 2. Februar 2016.

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